Karotten-Basilikum-Suppe mit Pouletspiesschen

Doch nicht lesen und direkt zum Rezept?

Im Grunde genommen bin ich ja meistens der zweite Anwesende bei meinem Arbeitgeber. Der Erste gehört zum Hausdienst und öffnet die Pforten. Sollte öffnen, wäre hier die korrekte Schreibweise für diesen Tag. Steh ich da vor dem Personaleingang, verschaffe mir wie gewohnt Zutritt in die Geschäftsräumlichkeiten. Watschle mal in Richtung meines Arbeitsplatzes und installiere mich. Wir schreiben aktuell die Uhrzeit 06.37 Uhr.

Kurze Zeit später, also um 06.50 Uhr, klopft es bei mir an meine Fensterscheibe. Also nicht direkt bei mir, sonder beim Arbeitsplatz! Innen hell, aussen dunkel. Nachdem ich mir in der Finsternis mal einen Überblick verschafft habe, wer mir da überhaupt zuwinkt, winke ich mal zurück. Man will ja freundlich sein, oder zumindest so wirken. Denn die Putzmannschaft darf ja noch meinen Arbeitsplatz reinigen, den Abfalleimer leeren und und und …

Zeigt mir die einte Dame der Putzequipe auf den Seiteneingang, so quasi: „Hey Alter, mach mal auf, da ist immer noch zu.“ Ist ja kurz vor 7 Uhr, da müsste der Hausdienst ja anwesend sein. Müsste!
Mache den verflixten Seiteneingang auf. Was passiert?

Wer bereits aus dem Kontext heraus ziehen konnte, dass der Hausdienst VOR MIR da sein müsste, konnte evtl. bereits erahnen, dass ich den verfluchten Alarm ausgelöst hatte!

„F**k, f**k, f**k, f**k“ denke ich mir so und speede panisch zu meinem Arbeitsplatz, greiffe mir mein Mobile und versuche meinen Chef anzurufen. Combox. „F**k, f**k, f**k, f**k“ denke ich mir nur wieder. Rufst du halt den Hausdienst-Teamleader an. Combox. ALTER, was los? Schlafen denn alle noch?
Irgendwann erreiche ich dann mal den Typen, der die Frühschicht schieben muss: „Ja sorry, sitze im Stau“.  Er fährt ja auch durch das Autobahnnadelöhr von Zürich. Und mein Arbeitsweg kommt halt von der entgegengesetzten Richtung her. Erklärter mir am Telefon, was, wie und wo ich die Alarmanlage zu handeln hätte. Gut, das wäre mal geschafft. Puh… Ausatmen.

Zurück an meinem Arbeitsplatz, 3′ später, sehe ich da im Augenwinkel ein Lichtlein funkelnd scheinen. Ja ist denn schon der 1. Advent? Blicke ich raus, was seh ich da? RICHTIG! Die Polizei steht da und sucht mit der Taschenlampe die Gegend ab. „F**k, f**k, f**k, f**k“ denke ich erneut. Signalisiere der hübschen Polizistin, dass sie sich auch zu diesem Seiteneingang begeben soll. Nun heisst es einfach, keine hastigen Bewegungen zu machen. Draussen angekommen erkläre ich ihr, dass das mein Verschulden sei und ich einfach zu langsam den Alarm quittiert hätte. 

Sie funkt kurz ihre Partner an und läuft auf die andere Gebäudeseite. Bin ich nun wieder drin, stehen da weitere Polizisten. Alter! Knapp 8′ nach Alarmeingang steht Dein Freund und Helfer schon zur Stelle.
Inzwischen ist auch schon der Hausdienst eingetroffen und so konnten wir dieses Dilemma lösen.
Und ja genau, vor diesem Tag graute es mir bereits schon lange, dass ICH mal den Alarm auslösen und so die Polizei aufbieten würden. Und genau dieser Tag ist nun eingetreten. Wenigsten hatte ich etwas Action während alle anderen Mitarbeite noch schliefen. 
Erotischer wurde es dann auch nicht mehr.

Was hat die Geschichte mit dem Rezept zu tun? NICHTS. Aber lustig wars trotzdem,  dieser Morgen, und lecker war die Suppe.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Anonymous sagt:

    Kurt, ich lach mich tod.
    Und Du erzählst das nicht???😆😆

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    1. Wir sehn uns ja leider nicht mehr jeden Tag 😬

      Gefällt mir

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