Spaghetti Bolognese

Einfach ein Klassiker!

Kennst Du diesen Moment, wenn Du im Restaurant sitzt, Dir den „Wegweiser des guten Geschmacks“ ausführlich einprägst … und weil die Menukarte so umfangreich wie ein Ölscheich reich ist, Du vööööllig überfordert mit der Auswahl bist und schlussendlich doch wieder dasselbe, wie beim letzten Restaurantbesuch auswählst?

Ich kenne diesen Moment! Da war ich noch klein und fein, unerfahren in der Nahrungsaufnahme, geschweige denn in deren Zubereitung.
Mag mich noch sehr wohl an diesen einen Moment erinnern, als ich den Boden von Mum’s Lieblingstopf beim Zubereiten von Popcorn … sagen wir mal … leicht ein bisschen schwarz eingefärbt hatte. Uiuiui … uiuiuiuiui … da hatte aber „jemand“ wirklich keine Freude 🙈 und ich guckte sie einfach mit meinen rehbraunen Kulleraugen entschuldigend an!
Nun weiss ich ja, wie’s geht. Ich mach einfach keine Popcorn mehr, im Topf.

Zurück zum Thema:
Früher war mein Lieblingsgericht, wenn wir auswärts essen waren, Schnipo. Schitzel & Pommes. Die Bezeichnung klingt schon so kess, so völlig unvoreingenommen, der seinem Ruf vorauseilt und alle Ehre macht. Schnipo! Dazu Ketchup. Lecker! Lecka!!!

Früher war mein Lieblingsgericht, wenn 2.0 – wir zu Hause bekocht wurden und einfach keinen Plan hatten, auf was wir Lust hatten zu essen, Spaghetti Bolognese. Oder Lasagne. Lasagne geht auch. Lasagne geht immer. Hauptsache Pasta. Mit Fleisch. Und mit viel Käse. Wirklich viel Käse.

Also nochmals, Spaghetti Bolognese. Ich bin mal so stinkfrech und behaupte einfach, einer der Klassiker schlechthin.
Unantastbar eines der leichteren Rezepte, ausser Ihr macht ein belegtes Brot mit Schinken. Und ein belegtes Brot mit Ei!

So bieder, das Rezept aufzuschreiben aber doch so repräsentativ im Gaumen, dass ich genau darüber schreiben will. Denn dieses Rezept ist mir sonderbar gut gelungen mit Gewürzen, welche ich so bei Spaghetti Bolognese noch nicht verwendet hatte. Ganz simpel.
Ferner nicht als Blogbeitrag gedacht, aber wie bereits erwähnt, „es“ ist mir so gut gelungen, dass ich folgendes Wochenende nochmals Spaghetti Bolognese machen musste. Nicht nur für den einmaligen Verzehr, sondern die Hälfte der Bolognese wanderte in den Tiefkühler. Yay!

Und kennst Du diesen Moment, wenn Du Pasta machst und zu viel Sauce hast? So hatte ich gewissermassen Bolognese mit etwas Spaghetti! Aber natürlich lecker!

Ich habe fertig!

Zutaten und Zubereitung:

Das für den Geschmack:

  • 4-6 Zwiebeln, je nach Grösse (ich bin der Meinung, man kann nie genug Zwiebeln ins Essen untermischen!)
  • 2 Knoblauchzehen

– schälen
– klein schneiden
– in der Bratpfanne ohne Zugabe von Öl, Bratfett etc. andünsten, bis der Eigensaft weg ist


Das Gesunde:

  • 2 Karotten
  • 6 Champignons
  • 1 Spitzpeperoni
  • 10 Cherrytomaten

– waschen
– schälen (wo nötig)
– entkernen (wo nötig)
– in einer weiteren Bratpfanne mit ein wenig Öl andünsten
– den Inhalt der ersten Bratpfanne untermischen


Ich liebe Vegetarier, so bleibt mehr Fleisch für mich:

  • 500 gr Rinderhackfleisch

– in der Bratpfanne anbraten
– würzen mit:

  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Köftegewürz
  • 2 EL Rosmaringewürz
  • evtl. Chilliflocken

Das Flüssige und die Farbe:

  • 2 Dosen Pelati
  • 3 dl Rotwein

– in einen grossen Topf geben
– alle anderen Zutaten untermischen
– aufkochen lassen und bei ca, 1/3 der Hitze köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist


Pasta La Vista, Baby:

  • Spaghetti
  • 30 – 50 gr Butter
  • Knoblauchpulver
  • Fleischgewürz
  • Pastagewürz

– gewünschte Menge Spaghetti weich kochen
– Wasser abschütten
– die Butter in der Spaghetti zergehen lassen
– nach eigenem Gusto würzen

Now You Have The Swaghetti!

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