Rührei mit Suçuk

Suçuklu yumurta – Rühreier nach türkischer Art

Erzähl einem Türken, dass du Rührei mit Suçuk gegessen hast, und ihm läuft das Wasser vom Zuhören im Munde zusammen.

Das türkische Frühstück (kahvaltı – ohne i-Punkt, wird als dumpfes, stummes „i“ ausgesprochen) wird überaus reichlich angerichtet mit Marmelade, Honig, Oliven, Tomaten, Gurken und vielem mehr. Was hier dabei eben nicht fehlen darf, ist diese türkische Knoblauchwurst, Suçuk genannt, zubereitet mit Eiern, gemischt, garniert oder gewürzt mit allem, was das Herz begehrt, ob Peperoni, Petersilie, Tomaten, Gurken, Schnittlauch, die Liste könnte unendlich lange ergänzt werden.

Suçuk gibt es in diversen Varianten. Ich persönlich bevorzuge den Parmak–Suçuk, (türkisch für Finger), diese hat die ideale Grösse, Fingergrösse, nicht zu viel, nicht zu wenig. Zudem muss es die scharfe Version sein.

Die Zubereitung ist sehr simpel. Pellt die Wurst, schneidet sie nach Belieben in Stücke oder Rädchen (auf Öl, Bratfett, etc. kann verzichtet werden, denn die Suçuk gibt beim Braten ihr eigenes Fett ab und entfaltet somit sein würziges Aroma) und bratet sie mit hoher Temperatur an. Sobald sie leicht angebraten ist, bitte wenden. Und lasst sie nicht austrocknen, ansonsten gibt es Wurst-Chips. Danach die Eier beigeben und fertig zubereiten, wie Ihr es gewohnt seid.

Lasst es Euch schmecken!

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